#7 Spüren statt funktionieren - Bewusstseinstraining im Alltag

Shownotes

Bewusstseinstraining, Energiearbeit, Spiritualität – bei diesen Worten schalten viele gleich ab. Bianca und Tamara bitten euch: bleibt dran. Denn in dieser Folge geht es um Training außerhalb der Matte und um etwas, das wir alle können, aber oft verlernt haben: wirklich wahrzunehmen.

In dieser Folge von BASEFIVE on Air und dem Podcast Frauensache erklärt Tamara, was Bewusstseinstraining für sie bedeutet: die eigene Wahrnehmung immer feiner machen, blinde Flecken aufdecken und Situationen anschauen, ohne sie sofort zu bewerten. Der Unterschied zum Mentaltraining: Es geht nicht darum, Gedanken rational umzudrehen, sondern darum, reinzuspüren und anzunehmen, was gerade da ist. Im Sport genauso wie in der Familie oder im Meeting.

Bianca erzählt, was sie mit „Yoga außerhalb der Matte" meint. Seit sie zwei Kinder hat, ist Yoga für sie weniger Übungsprogramm und mehr innere Haltung. Mit Fokuszeiten und Ankern versucht sie, in jeder Rolle wirklich da zu sein: als Mama, als Trainerin, als Sportlerin. Tamara teilt ihre kleinen Alltagsstrategien: der Cappuccino im Sitzen statt im Gehen, der Umweg durch den Hofgarten nach einem hektischen Morgen und der tägliche Check-in mit sich selbst.

Außerdem sprechen die beiden ganz offen über Spiritualität und warum sie sich trotzdem nicht als Räucherstäbchen-Typen sehen, über die Energie, die man in einem Raum spürt, über Ego als Stolperstein und über die Gefahr, sich in Selbstoptimierung oder „rosarotem" Spiri-Gehabe zu verlieren. Und sie erzählen, wie sich ihre Arbeit mit Kundinnen und Kunden verändert hat: im 1:1-Training und in der Ernährungsberatung, wo hinter dem Teller oft ein ganz anderes Thema steckt.

Die Botschaft: Energiearbeit ist kein Glaubensding, sondern ein Werkzeug. Es geht darum, bewusst mit der eigenen Energie umzugehen und den Menschen wieder in den Mittelpunkt zu stellen.

Transkript anzeigen

00:00:01: Das ist der Podcast von Frauensache und Base Five mit Bianca und Tamara.

00:00:14: Ja, hallo und herzlich willkommen zum Podcast von Base Five und Frauensuche!

00:00:19: Und heute geht es um das was wir vielleicht als Training außerhalb der Mathe bezeichnen können.

00:00:26: Es geht um Bewusstseinstraining, Energiearbeit oder wie auch immer man das Thema nennen will... ...und ja jetzt müssen nicht gleich alle abschalten weil das ist ja ganz oft so bei dem Thema.

00:00:37: Aber Tamara, für die ist Bewusstseinstraining ganz klar.

00:00:41: Deshalb fangen wir gleich mit dir an damit du da Klarheit rein bringst Was genau denkst du ist Bewussteinstraining?

00:00:51: Was machst du da?

00:00:52: erzählen mal was is das?

00:00:54: Ich freue mich richtig, dass wir heute das Thema anschneiden.

00:00:57: Weil ich glaube, dass es irgendwie noch viel zu wenig Platz findet bzw.

00:01:01: viel zu wenige darüber gesprochen wird und viele aber irgendwie schon damit arbeiten vielleicht manchmal gar nicht so richtig einschätzen können was das eigentlich bedeutet oder wann man irgendwas einsetzt?

00:01:12: Und ich finde auch...ich find's total schwer zu sagen so Bewusstseinstraining ist jetzt eine eigene Strategie für irgendetwas weil eigentlich geht es im tieferen darum die Wahrnehmung zu verfeinern.

00:01:24: Also dass man immer genauer hinschaut, hinhört, hinfühlt was man so wahrnimmt in Situationen mit anderen, in Situation mit sich selber im Training und Bewegungen.

00:01:37: ob das im Familienkontext ist.

00:01:39: also eigentlich die Bandbreite die ist total weit und wenn man einmal los geht mal so ein paar Steine vielleicht ins Rollen bringt, dann wird man merken wie vernetzt eigentlich alles so ist.

00:01:53: Und wenn ich jetzt vielleicht in dem Bereich Bewegung losstarte, merke ich aber auch okay, aber wie verändert sich das denn?

00:02:00: In meinem Familien-Setting oder in meiner Perspektive über mich selber im Rollenverständnis – wie auch immer!

00:02:06: Also es kann sehr weitreichend gehen und ich würde auch nicht sagen nur isoliert schaut man sich einen Thema an weil Genau, manchmal kommt man dann an Punkte wo man sich denkt habe ich noch nie darüber nachgedacht oder war mir nicht bewusst und genau darum geht es ja dass man irgendwann so hinkommt und diese blinden Flecken irgendwie aufdecken kann.

00:02:26: Dass wir uns immer mehr und mehr lösen von dem was wir uns über die Jahre eigentlich angeeignet haben, mehr zum Schutz und wie wir quasi befreit davon unseren Alltag bestreiten können.

00:02:39: Und ich glaube das ist immer so ganz spannend auch irgendwie mal so

00:02:42: aufzulösen.

00:02:45: mit einem höheren Bewusstsein, tritt man den Veränderungsprozess an oder leitet mal ihn ein.

00:02:52: Aber dieser Veränderungsprozess muss manchmal im Außen gar nicht so groß sein oder irgendwie so wahnsinnig sichtbar sein sondern für sich selber kriegt man einfach eine viel deutlichere Leichtigkeit in das Ganze mit rein und vor allem in dem Kontext Sport ist es so interessant weil ja doch auch Manche Kompensationsmuster in der Bewegung liegen oder auch in der Ernährung liegen und einfach mit diesem Perspektivwechsel häufig schon ganz viel bewegt werden kann.

00:03:21: Spannend!

00:03:23: Wie mancht es genau?

00:03:23: Das heißt zum Beispiel, der Sportler hat Schmerzen, der hat irgendwelche Kondensationen drinnen und dann macht er Bewusstseinstraining um in Körper reinzuspüren.

00:03:33: oder wie kann man sich das vorstellen?

00:03:35: Ja, ich würde es glaube gar nicht so sehr isoliert auf jetzt eine Verletzung oder Schmerz reduzieren sondern mehr so die Gesamtbetrachtung von dem Körper.

00:03:46: Wir haben ja häufig diese Identifikation das Körper und Geist eins ist Und man selber schreibt sich dann Wert zu und setzt ihn gleich mit dem Körper.

00:03:56: wie leistungsstark der gerade ist Wie fit er wieder aussieht Das alles so gemeinsam Da wäre es zum Beispiel richtig cool, sich anzuschauen.

00:04:08: Ist diese Verknüpfung so deutlich?

00:04:10: Oder kann der Sportler vielleicht sogar sagen okay mein Körper ist in dem Fall irgendwie ein Tool und Werkzeug und mein Geist ist aber frei davon.

00:04:18: Es hat einen anderen Wert.

00:04:19: also nur weil mein Körper jetzt mal Ruhe braucht oder nicht die Performance abrufen kann bin ich ja kein schlechter Mensch Und je besser man das unterscheiden kann desto besser kann auch in dem Wechselspiel Körper und Geist die miteinander eigentlich vorankommen.

00:04:35: Also ich habe das im Sommer jetzt so ein paar Mal erlebt, wenn ich beim Bikken war, so oft dieses Wechselspiel aus Wenn der Körper in Bewegung kommt dann merke ich dass mein Geist viel freier wird.

00:04:48: Ich fange plötzlich an Dinge irgendwie klarer zu sehen.

00:04:51: Ich hab mehr Freude.

00:04:52: Ich bin in einem ja übertrieben oder im weiteren vielleicht kommen wir in einen Flowzustand aber eigentlich hat es angefangen mal über die körperliche Belastungen und die Anstrengung Und dann aber auch zu einem anderen Zeitpunkt auf dieser Tour, wo es dann anstrengend wird.

00:05:06: Wo man weiß das Ziel ist jetzt nicht mehr weit.

00:05:08: Jetzt weiß man uns da einfach durch wie der Kopf den Körper wieder beeinflussen kann und dem noch mal so den letzten Schub irgendwie mitgibt dass man das dann auch schafft.

00:05:18: Das ist ein kleines Beispiel, aber im Großen kann man sich das vielleicht schon vorstellen wie dementsprechend also wenn man's halt trennt welchen Mehrwert man dann schafft Und auch vielleicht tagsabhängig entscheiden kann, wo steht mein Körper gerade?

00:05:32: Was muss jetzt meinen Geister zu tun?

00:05:34: und andersrum.

00:05:35: Wie können wir uns da wieder ins Gleichgewicht bringen?

00:05:37: Und wo ist der Unterschied zur Sportpsychologie oder zum Mentaltraining?

00:05:42: Also der bedeutendste Unterschied ist eigentlich darin dass ich mir nicht meine Gedankenmuster anschaue also ich versuche nicht rational mir irgendwas zu erklären sondern ich gehe wirklich in die Wahrnehmung.

00:05:53: Ich spüre einfach rein wie fühlt sich der Körper

00:05:55: an?

00:05:56: Was nehme ich jetzt gerade wahr?

00:05:58: von Körper oder auch von Geist, vielleicht nehme ich auch Gedanken wahr.

00:06:01: Aber ich hinterfrag sie in dem Moment nicht und ich möchte auch nicht versuchen Sie umzudrehen, sondern ich nehme es einfach mal nur wahr und versuche es so gutes geht zu akzeptieren und damit halt dann wieder weiterzuarbeiten.

00:06:11: So jetzt mal vor allem im Daily Business quasi wie man das so einsetzen kann.

00:06:17: und je mehr Leichtigkeit ich damit reinkriege, desto schneller erkenne ich das auch dann tagsüber oder in meinem Sportkontext und kann schneller vielleicht gegensteuern.

00:06:26: Und kann sagen, okay warte mal jetzt brauchen wir vielleicht kurz bisschen weniger oder wir brauchen ein bisschen mehr wie auch immer und können dann dadurch das Optimum rausholen.

00:06:36: aber der Kopf der hat ja oft so seine Eigenheiten oder da muss man eigentlich schon krass in der Neutralität zu sein oder

00:06:44: total.

00:06:44: Ja und es ist ein ganz wichtiger Begriff so dieses wertfreie weil wir sind ja eigentlich.

00:06:50: Es gibt immer beides Seiten die Freude und es gibt die Traurigkeit.

00:06:54: Es gibt die Anstrengung, das Rennen und die Regenerationszeit.

00:06:59: also so dieses...es gibt ja immer beides!

00:07:02: Und es kommt halt ganz stark darauf an wie wir's bewerten.

00:07:04: An einem Tag sind wir fit und haben Power und können da in Leichtigkeit durchgehen.

00:07:07: am anderen Tag fühlt sichs gleiche Training zehnmal anstrengender an.

00:07:12: aber wenn ich nicht bewerte dann habe ich wieder eine viel größere Leichtigheit in mir und kann sagen okay heute ist halt so gestern war so Aber im Großen und Ganzen der Output, der passt.

00:07:23: Das heißt aber nicht nur den Körper dann quasi wahrnehmen sondern auch seine Gedanken oder?

00:07:29: Ja ja also auf jeden Fall weil vielleicht fallen wir auch oft in so eine Negativspirale weil die Gedanken dann anfangen entweder aus der Vergangenheit irgendwelche Erfahrungen hervor zu holen und sagen ja aber warte mal ganz kurz weil wir wissen doch so und so hat es beim letzten Mal geendet und das möchte man ja nicht wollen quasi in so eine Vermeidungsposition gehen oder auch anders herum, wenn man schon zu weit in der Zukunft ist und dieses Wenn Dann.

00:07:58: Das hindert mich ja wieder daran meine eigene Wahrnehmung jetzt in dem Moment zu schärfen und auf die zu hören.

00:08:05: Und diese Präsenz im Jetzt, die ist dann schon ganz wichtig und das ist schon auf viel Übung

00:08:12: Aber da steigen wir später noch ein bisschen

00:08:15: detaillierter

00:08:15: drauf ein.

00:08:16: Wie war dein Zugang zu Bewusstseinstraining?

00:08:18: oder machst du das schon?

00:08:20: Ja, du hast ja deinen Weg im Messlicks-Fahrwerk.

00:08:23: Ich

00:08:25: habe ja schon etwas erzählt in der

00:08:28: Folge

00:08:28: über mich damals aber ich wusste eigentlich nicht dass sich über diesen Zugang oder über Bewusstseinstraining Veränderung so kommen.

00:08:44: Man kann das jetzt Zufall nennen, man kann das Fügung nennen wie auch immer aber ich bin auf jeden Fall dazu gekommen dass ich einfach auf eine in dem Fall Lehrerin gestoßen bin die mich einfach in den Bereich wahnsinnig krass geschult hat viel gefordert hat, aber wo ich halt einfach wirklich im Laufe der Zeit immer mehr genau von diesen Sachen die wir jetzt angesprochen haben ablegen beziehungsweise auch üben konnte.

00:09:10: Es war immer so man kriegt dann ein Input und das war manchmal echt mühsam weil es halt einfach schmerzhaft war also sich selber einzugestehen was meister grad hinter sich lässt Aber dann durch das immer wieder üben im Alltag Ich meine das Leben stellt uns täglich vor irgendwelche Aufgaben bewusst dahin schauen darf.

00:09:29: Und eigentlich ist es ja genau das einfach mal bewusst hinzuschauen und zu unterscheiden, läuft da jetzt gerade ein Programm von mir was ich halt über die Jahre mir angeeignet habe?

00:09:40: oder kann ich die Situation wirklich neutral aus einer Perspektive von außen irgendwie betrachten?

00:09:45: Und kann man alles andere irgendwie hintanlassen?

00:09:48: Und so entstand es eigentlich dass ich für mich gemerkt hab krass je Disziplinierter, ich eigentlich diese Sachen mache und mich wirklich dran halte nicht zu bewerten.

00:10:00: Die Dinge mal zu akzeptieren, ob es jetzt gut oder schlecht ist aber auch einfach mal Phasen die nicht gut sind genauso hinzunehmen und nicht da noch mich gedanklich weiter nach unten zu drängen sondern einfach zu sagen das ist ja so wie ich überstehe das auch und Ich weiß auch dass das wieder besser wird Und dann kann sich's auch wieder auflösen.

00:10:19: So und ich merke einfach brutal ... in meinem Alltag eben bis die Leichtigkeit reinkriegt, aber auch im Umgang mit Kunden.

00:10:28: Mit Mitarbeitern... In Meeting Settings wie ich oft doch einen anderen Blick

00:10:33: kriege.

00:10:35: Manchmal noch nicht direkt!

00:10:36: Aber dann sowieso als würden sich die Puzzleteile irgendwann so zusammensetzen und das macht einfach mega viel Freude und hat für mich brutal viel verändert.

00:10:44: Auch wenn ich immer noch die gleichen ja irgendwie fast Aufgaben gerade noch habe.

00:10:52: Genau Aber das war jetzt schon ziemlich viel.

00:10:57: Bibi, du hast ja auch so ein Weg in die Richtung... Du hast mal in einem Podcast gesagt, dass Yoga außerhalb der Matte für dich eine große Bedeutung hat?

00:11:07: Vielleicht willst du es noch einmal erklären was du damit meinst?

00:11:11: Ja, Yoga ausserhalb der Mathe.

00:11:13: Ich glaube ganz viele was aus dem Sportbereich kommen beginnen Yoga einfach über die körperliche Seite.

00:11:19: Also es ist einfach ... Für mich war das damals wie Gymnastik eigentlich, oder?

00:11:25: Und hab das im Jahr zwölf angefangen und dann in den Jahr zweitausendzehn.

00:11:29: Habe ich eigentlich gesagt, nein will du es auch unterrichten.

00:11:32: Mir macht das voll Spaß!

00:11:33: Ich gehe jetzt auch diesen Weg und da habe ich schon mehr Zugang gehabt zu diesem ganzen Yoga-Weg zur Philosophie dahinter.

00:11:41: Da habe ich das schon kennengelernt aber ich glaube immer noch an der Oberfläche gekratzt

00:11:46: also so quasi integriert in deine Yoga Praxis Auch darauf beschränkt?

00:11:55: Ja, schon auch mit Kunden natürlich.

00:11:58: In der Yoga-Praxis geht es ja dann ganz viel um Dankbarkeit und Achtsamkeit, um auf sich hören, rein spüren – das ist beim Yoga eigentlich so essentiell, dass man eben nicht auf Leistung geht sondern eben Yoga nicht macht, um diese Form zu machen, sondern einfach, um zu sein.

00:12:16: aber... Es ist ja immer Unterschied ob man's weiß oder ob man sie wirklich fühlt Und das ist halt ein Prozess, oder?

00:12:25: Also ganz, ganz viele Yogaschüler.

00:12:28: Ich will nicht sagen Yogashühler, weil ich bin ja gerade Kuro, aber war schön.

00:12:32: Die Yogakunden waren dann in der Ententspannung im Schawassern und die haben so eine Anspannung am Körper.

00:12:42: Das muss man erst lernen da eigentlich mal entspannen zu lernen sich hingeben zu lernen eben nicht auf die Form zu schauen, sondern mal einfach nur in die Bewegung zu gehen und so.

00:12:53: Und das habe ich halt über die Jahre viel mitgekriegt.

00:12:56: Dann war es aber so, wo ich mein erstes Kind bekommen hab.

00:12:59: Vorher war Yoga so viele Jahre einfach Teil von mir... ...und dann habe ich gemerkt so Puh!

00:13:06: Also ja, Yoga habe jetzt gerade nicht viel Zeit.

00:13:09: also Zeit hätte man, aber ich habe mir sie nicht nehmen wollen.

00:13:13: Nur weil einfach andere Dinge gerade an erster Instanz gestanden sind in meinem Leben.

00:13:18: und dann haben wir gedacht so ja eigentlich Yoga-Lebe trotzdem.

00:13:23: Einfach diese innere Haltung das ist auch wieder ein Üben.

00:13:27: Ein Üben von Ich muss grad Nicht leisten sondern ich darf einfach mal sein.

00:13:32: Ein üben Von Ich gebe mein Ego grad weg Und Ja ich arbeite mit meiner Essenz oder?

00:13:40: Und nicht mit dem, was ich gerade darstellen will oder so.

00:13:43: Ein Üben von körperlicher Ebene auch.

00:13:47: Ich liege jetzt da und entspann mal meine Muskeln.

00:13:49: Das geht dann eigentlich auch Richtung autogenes Training ist halt in Yoga verpackt.

00:13:53: Da gibt es ja hundert Namen mittlerweile für alles.

00:13:56: Es ist ja ganz viel dasselbe!

00:13:59: Und all das verbackt ist für mich einfach dann so Yoga außerhalb der Matte.

00:14:05: Ja, das ist eigentlich richtig cool.

00:14:06: Weil im Prinzip beschreibst du ja jetzt genau diesen Ansatz was du vielleicht über Jahre dir irgendwie angeeignet hast durch diese Yoga-Praxis auf der körperlichen Seite und dann dieses Spektrum, was drumherum irgendwie dazu kommt durch die Philosophie, durch die Arbeit mit Atmung wie auch immer dieser Kontrast von Anspannung, Entspannungen, der im Yoga ganz besonders ist oder?

00:14:30: Das dann quasi zu transferieren auf deinen Alltag und wirklich da ja auch in dem Bewusstsein so, hey warte mal.

00:14:37: aber wenn jetzt da auf der einen Seite so viel Anspannung ist.

00:14:39: Und ich vielleicht jetzt in der Mama Rolle einfach viel zu tun habe wie schaffe ich es dann auch mir mal Ruhezeiten zu nehmen ohne dass das jetzt wieder so ein To-do, nächstes to do wird sondern dass du wirklich einfach da auch in den Momenten vielleicht die Ruhe besser wahrnehmen kannst oder?

00:14:57: Im Yoga ist ja auch dieses im Hier und Jetzt sein.

00:15:02: Da hat letztes Mal in einem Podcast bei wem anderen, wo ich war.

00:15:06: Hat der das dann zu mir gesagt?

00:15:08: Ja, da willst du ihm hier und jetzt sein!

00:15:09: Und das habe ich fast so wie ein Angriff empfunden in dem Moment.

00:15:12: Das war voll spannend der Moment.

00:15:14: Man dachte, es ist so eine Floskel, die man da so sagt.

00:15:18: Da wird man dann so abgestempelt... Der hat das nicht so gemeint aber da wird man ja dann übst quasi wieder im Hier-und-Jetzt zu sein und alles nur da.

00:15:27: Aber ... Wie soll ich das auf den Punkt bringen?

00:15:32: Das

00:15:32: macht so viel Sinn, dass man es tut.

00:15:34: Ja!

00:15:34: Also wir haben das ja total verlernt eigentlich dieses hier und jetzt Zeilen.

00:15:38: Und es geht nicht darum, dass sie alles andere wegdrücken sondern einfach Fokuszeiten.

00:15:44: zum Beispiel kommt auch aus dem NLB Fokus zeiten zu setzen mit Anken weil es ist ein voller Alltag.

00:15:51: oder du bringst die Kinder in Kindergarten die anderen fahren zur Arbeit keine Ahnung man hat ja viel zu tun an einem Tag Also selbstständig, daheim zwei Kinder.

00:16:03: Wie schaffe ich das alles?

00:16:05: Da habe ich zum Beispiel angefangen... Okay!

00:16:07: Ich arbeite jetzt mit Eukalyptusöl, ist mein Anker oder gibt mir das da drauf.

00:16:12: Jetzt ist Sportzeit.

00:16:14: Zum Beispiel bin ich eine Stunde

00:16:16: in

00:16:16: meiner Sportzone.

00:16:18: Dann mache ich Rose.

00:16:20: Das ist jetzt nur ein Beispiel.

00:16:21: Jetzt bin ich drei Stunden Vollgas für meine Kinder da!

00:16:24: Ich kochte ihnen jetzt mit lieber, ich hole sie ab und bin voll da.

00:16:28: Und dann war sie jetzt vor allem in der Praxis und von sechszehn Uhr bis einundzwanzig Uhr ist jetzt Arbeitszeit.

00:16:33: Das

00:16:33: ist ja voll cool.

00:16:34: Also das du dir selber

00:16:35: nicht gut umgesetzt hast.

00:16:37: Aber ich versuche es.

00:16:38: Ja, voll.

00:16:40: Mir geht's total ähnlich... Ich kann mir jetzt nicht noch zusätzlich Zeiten irgendwie einplanen, wo ich nur für mich bin.

00:16:48: Das muss irgendwie anders auf funktionieren und das können ja auch schon so Kleinigkeiten sein wie es ist den Riesenunterschied ob ich mein Cabocino zum Beispiel morgens um zehn was weiß ich?

00:16:57: ... im Gehen irgendwie trinke oder ob ich mir diese fünf Minuten Zeit nehme, mich hinsetze.

00:17:05: Das ist tausend zu eins und es sind fünf Minuten.

00:17:08: Ich habe trotzdem mein Cappuccino getrunken... Und ich bin ein anderer Mensch!

00:17:12: Oder manchmal mache ich das wenn die Kinder mit dem Auto weg.

00:17:17: Wenn der Morgen so hektisch war dann bin ich ganz aufgewühlt.

00:17:21: Dann kann ich nicht hierher in die Bass-Five kommen.

00:17:24: Das erste, was ich dann mache ist in die Tiefgarage fahren.

00:17:26: Ein Umweg aus der Tief-Garage raus einmal kurz durch den Hofgarten auch das.

00:17:31: Es reichen oft fünf Minuten und ich bin ein anderer Mensch.

00:17:33: Meine Energie fühlt sich ganz anders an.

00:17:35: Ich habe eine viel größere Gelassenheit.

00:17:37: Und so ich glaube dieses ganz klar für sich Strategien finden ob es ein Duft ist oder ob das die Rahmenbedingungen irgendwie ordentlich sind Ort, keine Ahnung wie auch immer.

00:17:49: Also räumlich genau dass man das so ganz klar hat und dann aber auch wirklich in diesem Fokus bleiben, hier und jetzt bleiben um ja dann auch im weiteren wieder viel besser in die Wahrnehmung zu kommen.

00:18:02: Und im Endeffekt geht es da um Bewusstsein.

00:18:05: Ja auf jeden Fall!

00:18:05: Bewusst

00:18:06: sein?

00:18:07: Wie nutze ich gerade meine Zeit?

00:18:10: Ich schaffe es ganz oft noch nicht.

00:18:11: Es soll jetzt nicht so klingen, als ob ich das alles unter Kontrolle habe aber ich probiere es und dadurch verbessere mich halt immer wieder oder?

00:18:18: Ich wäre besser in dem dass ihr sagt hey ich bin jetzt einfach mal voll da und die bin gerade in meiner Rolle dann springe in meine Arbeitsrolle dann springen in die XY-Rolle eine Sportlerinrolle.

00:18:29: Weißt du deswegen Rollen denken?

00:18:31: ja Das hat mir ein Zeital zum Ungewöhnen schon sehr geholfen.

00:18:35: Ich glaube auch Dass es vielen leichter fällt in dieser Arbeitsrolle vielleicht irgendwie fokussierter zu sein, weil da auch die Rahmenbedingungen klarer vorgegeben sind.

00:18:45: Also das man in einem anderen Raum, in einem einen anderen Setting mit anderen Menschen so dass ich irgendwie auch klar welche Abläufe da so... standardisiert irgendwie sind und dann vor allem in diesem Freizeit-Kontext, Familienkontext das ist ja noch immer mal was anderes so auch den eigenen Ansprüchen versuchen gerecht zu werden.

00:19:03: Und dann immer schon so voraus zu sein so in den Gedanken was passiert denn noch den ganzen Tag über woran muss ich denken zum Einpacken?

00:19:11: Was auch immer da ist man jetzt schon soweit vorauss dass man es hier und jetzt gar nicht mehr so richtig wahrnehmen kann.

00:19:18: Das muss auch nichts sein, was jetzt sieben Tage die Woche perfekt funktioniert.

00:19:22: So man darf auch Zeiten haben wo man sich denkt oh Gott heute war ich aber überhaupt nicht präsent.

00:19:27: Dann ist halt mal so.

00:19:28: Aber auch da wieder um ein bisschen zu dem Satz von Vorhalt zu kommen solange ich denen keine Bewertung gebe und nicht sage deshalb bin ich ein schlechter Mensch oder wie auch immer dann hat es ja eine ganz andere Intensität und kann ich beim nächsten Mal wieder hinschauen und kann viel früher sagen ah warte mal jetzt bin ich aber total raus aus meinem Fokus.

00:19:51: Ich hole mich jetzt mal wieder zurück und starte nochmal von vorne.

00:19:54: Ja voll, ich glaube das kennen ja ganz viele diese Gleichzeitigkeit von allem und irgendwann ist das Gehirn dann so richtig matchen und man kann keinen klaren Gedanken mehr treffen.

00:20:05: und über die Strategie was ihr da eben benannt habt Da schaff ich es einfach mehr in meiner Rolle zu sein.

00:20:11: Und früher zum Beispiel für die Podcastaufnahme heute oder haben wir bis vor kurzem noch kein wirkliches Konzept gehabt, weil man ja... Ich bin gerade in Sommerferien, du hast grad voll viel um die Ohren und ich schaff's nicht mehr.

00:20:23: Früher hätte ich das alles versucht gleichzeitig zu schaffen aber ich weiß, die Kinder sind grad vierundzwanzig Stunden zu Hause.

00:20:31: Es ist jetzt auch super gegangen und da habe ich vollen Fokus drauf gehabt.

00:20:35: Und habe nicht wie vielleicht vor ein paar Monaten noch neben den Kindern meinen Konzept geschrieben, hab dreimal die Windelwechseln gegeben müssen, zweimal was zum Essen machen und habe es nur halb geschafft war nicht zufrieden, war mit den Kindern grandig und alles und so versuche das halt Yoga quasi außerhalb der Mathe zu praktizieren.

00:20:55: Ja richtig

00:20:55: cool!

00:20:56: Also eigentlich Yoga außerhalb der Mathe, wirklich diese Philosophie irgendwie so mit zu integrieren.

00:21:03: Dieses schon im Hier und Jetzt viel mehr auch wirklich Leben und das mitnehmen als Unterstützung weil sprich dir auch dafür oder wie du es jetzt gesagt hast Du eigentlich mit diesen Fokuszeiten bist ja erst mal viel effizienter und viel erfüllter Weil du ja auch Quality Time mit Kindern genauso viel besser nutzen kannst.

00:21:22: Ja, und da soll eben dieses Hier-und-Sein nicht so verstanden werden.

00:21:27: Ich schaue nicht nach vorne, ich schau nicht nach hinten sondern ich habe halt Zeiten wo ich dem Raum gebe.

00:21:33: aber ich versuche vor allem mit Menschen immer voll dazu sein zum Beispiel weil ja jetzt sage ich sehr viel Aber diese Handikultur jetzt oder?

00:21:44: Ich hab zum Beispiel im Mai begonnen über das alles einmal Gedanken zu machen, weil mein Sohn ist jetzt fünf.

00:21:50: Mir ist das bewusst was auf uns zukommt und dann bin ich mal offen durch die Welt gegangen.

00:21:55: Da hat man mal geschaut wie das Ganze funktioniert.

00:21:58: Und wie wenig ist mir denn da bewusst im Alltag?

00:22:01: Da sind wir eigentlich schon beim Bewusstseins-Training.

00:22:04: Wie schaut man in seine Mitmenschen an?

00:22:06: Und wie viel Ego!

00:22:08: Das finde immer so krass.

00:22:09: Es ist mein größtes Learning von den letzten Jahren.

00:22:12: eigentlich Ego is das Problem unserer Gesellschaft.

00:22:16: So jeder denkt sei Ego ist das Wichtigste auf der Welt und macht alles dafür.

00:22:22: Und wenn wir alle mehr in einen bewussteren Umgang gehen, in mehr sein und mit fühlen dann wäre vieles ganz anders.

00:22:31: Ja total.

00:22:31: vor allem auch in diesem Zustand sag ich jetzt mal oder in diesem Ego Denken, da passiert ja auch viel mehr Verletzendes.

00:22:39: Also einmal für die Mitmenschen und aber auch so den eigenen Kampf, den man dann mit sich selber hat – mit verschiedenen Aussagen vielleicht von anderen oder in diesen Situationen.

00:22:49: Da ist ja dann soviel... Kampf und Anstrengung, so viel Energie, die man darauf verschwendet.

00:22:56: Es macht ja auch keinen Sinn.

00:22:58: Warum muss ich da auf meine Meinung extrem beharren?

00:23:02: oder gibt es nur diese eine Lösung?

00:23:04: Wo kann ich noch mal genauer hinschauen und sagen, okay, aber wenn ich den Schritt zurücknehme, dann erkenne ich jetzt schon, worum es eigentlich geht.

00:23:12: Wir können viel schneller das Thema lösen!

00:23:15: viel schneller.

00:23:16: irgendwie zufrieden, keiner von Kopf gestoßen.

00:23:19: Also auch diese Harmonie wird ja eigentlich eine Vielfühl größere und das Miteinander eine viel viel größere.

00:23:24: Und ich finde immer so in diesem Kontext ... Wir sprechen ja ab und zu über Energie.

00:23:30: was bedeutet denn Energie?

00:23:32: Wenn ich Überwahrnehmung spreche dann ist ja schon eigentlich das Thema was nämlich für eine Energie war die du mir jetzt gerade rüberschiebs oder bewusst, unbewusst wie auch immer.

00:23:43: Aber vielleicht kennen auch manche die Situationen dass sie in den Raum kommen und dann wissen Sie ganz genau hey hier fühlt sich es total leicht an.

00:23:51: ich fühle mich direkt von Anfang an mega.

00:23:53: wohl muss nicht mal irgendjemand kennen aber das ist so.

00:23:55: die energie spürbar es ist leicht irgendwie und da gibt's situation wo mein raum kommt und wo man sich denkt was ist denn hier los?

00:24:04: Ich trau mich jetzt überhaupt nicht allen Fuß vor einen anderen zu setzen.

00:24:06: ich weiß jetzt auch nicht ob ich irgendwas überhaupt reden soll, weil irgendwie fühlt sich so drückend beengend.

00:24:14: Unklar wie auch immer an aber man spürt es und man spört das mit Mitmenschen.

00:24:20: Und das ist ja auch so bis die so was durch Wahrnehmung einfach viel klarer wird.

00:24:25: und wenn ich so diesen ganzen Stress diese ganze Beschallung also Stress im Sinne von Reizen die die ganze Zeit auf mich einprasseln egal jeder Mensch der auf mich zukommt ist ein Reiz Handy Arbeiten, to do's.

00:24:38: Alles in der Reize und je mehr ich die eigentlich so filtern kann und sagen kann, okay, ich entscheide mal jetzt worauf ich mich einlassen möchte?

00:24:44: Und ich kann aber auch unterscheiden was bin ich und was ist von außen irgendwie eine Energie, die da mitkommt.

00:24:50: Das so leichter kann ich ja das auch ansprechen für mich einordnen, mich davon lösen wie immer dann die Strategie ist, viel besser damit umgehen

00:25:01: Voll.

00:25:01: Und wenn du sagst, dass wir in den Raum gehen, da fällt mir halt ein Kleider zu einem und man muss immer auf seine Energie achten.

00:25:07: Ja,

00:25:07: auf jeden Fall!

00:25:07: Weil

00:25:08: das Sprichwort wie man in den Wald ruft so kommt es zurück.

00:25:11: Das finde ich nicht von irgendwohin her.

00:25:13: Wenn ich schon innerlich irgendwie beengt bin, kein gutes Gefühl habe dann strahle ich das auch aus.

00:25:20: Da muss ich nicht erwarten, dass jetzt nur positive Energie auf mich einbrastelt sondern man muss halt immer schauen was ist gerade bei mir oder?

00:25:28: Und was ist im Raum?

00:25:30: Ist es gerade bastend, wie auch immer.

00:25:33: Ja

00:25:33: unbedingt

00:25:34: Situation man dann ist

00:25:35: Ich mache das jetzt schon seit einiger Zeit dass ich immer morgens einen Checker mit mir.

00:25:39: einmal so feststelle wir die Energie von meinem Körper wirst du die Energie meiner Seele So sind hier recht ausgeglichen.

00:25:47: ist eins bisschen höher oder ja etwas deutlicher bisschen weniger.

00:25:51: Was trägt vielleicht durch den heutigen Tag und aber manchmal auch so da hat mal so ein Impuls wo merkt Oh Gott, ich kann heute keine Menschen sehen.

00:26:00: Ich brauche einfach mal diese Ruhe und Zeit für mich.

00:26:03: Vielleicht schaffe ich es am Nachmittag aber erst einmal muss ich jetzt wieder für mich sammeln Energie tanken wie auch immer Aber ich bin jetzt gerade nicht im Gleichgewicht Und jetzt ist die Zeit dieser Fokus auf mich gerichtet.

00:26:15: Und dann sind wieder Tage wo ich mir denke... Hammer!

00:26:19: alles mögliche machen, Menschen treffen, Erledigungen.

00:26:23: Alles irgendwie unterkriegen und das so immer feiner für sich rauszukriegen.

00:26:27: weil dann passiert es auch nicht dass man an Tagen wo man vielleicht einfach nicht diese Energie hat sich dann aber so vollladet und einfach ja fast so richtig zum überlaufen bringt sondern sagt okay ich habe jetzt heute morgen schon schon gespürt und festgestellt Heute ist einfach mal ein Gang langsamer.

00:26:43: was kann ich streichen heute von der Liste?

00:26:45: Was ist jetzt nicht ganz essenziell?

00:26:47: Was kann ich wann anders machen dann so eigentlich im Alltag vorangeht.

00:26:52: Ja, ist halt voll oft dem Alltag auch gar nicht möglich oder?

00:26:56: Habe ich am Anfang auch gedacht, aber ich glaube je häufiger man das tut und auch erkennt eben diesen Ausgleich wiedererkennt weil an einem Tag es vielleicht wirklich so dass die Sachen liegen bleiben?

00:27:13: Gott, eigentlich.

00:27:14: Ich kann doch jetzt hier nicht... Keine Ahnung irgendwann habe ich mal so eine Situation!

00:27:17: Ich kann noch jetzt den Frühstück zwischen nicht abwischen.

00:27:21: Aber um ehrlich zu sein warum nicht?

00:27:24: Mich hat es aber so gestresst weil ich diese Vorstellung hatte von wie muss aussehen wenn ich aus dem Haus gehe und dann so zu verstehen okay krass.

00:27:31: wenn das jetzt einfach wenn so Kleinigkeiten mich so sehr stressen dann lasse ich sie halt einfach mal.

00:27:36: jetzt gerade so wie Sie sind Ist dann okay so, weil zu einem anderen Zeitpunkt habe ich wieder mehr Zeit und mache es halt dann.

00:27:43: Und indem immer wieder so weiterzugehen und dann aber auch festzustellen wenn Tage sind wo ich viel Energie hab' Dann kann ich halt viel mehr wegschaffen als an den anderen Tagen.

00:27:52: Ja voll!

00:27:54: Ja und spannend ist ja auch wir haben ja beide den Zugang zu dem ganzen Thema eigentlich eher über schwerere Zeiten gehabt.

00:28:03: Ich finde schon dass das häufiger so ist oder wie nimmst du das wahr?

00:28:09: Ja, ich habe mir über die Frage auch schon Gedanken gemacht.

00:28:13: Ich

00:28:13: hab irgendwie so das Gefühl wenn alles gut läuft dann hat man ja auch gar keinen Bedarf irgendwie in eine Veränderung zu kommen und vielleicht gibt es auch Personen die schon ein sehr hohes Bewusstsein haben weil's irgendwie schon früh damit in Kontakt kam oder sich auch über die Kindheit irgendwie so so muster schon direkt eingeschliffen haben oder andere Fragen gestellt wurden oder wie auch immer für die sich das vielleicht gar nicht so anfühlt, dass man damit anfangen muss.

00:28:42: Aber ich glaube schon, dass erst wenn in gewisser Weise ein Leidensdruck besteht, dass es dann anfängt zu suchen wie kann ich das verbessern und verändern?

00:28:53: Was denkst du?

00:28:55: Ja, ich glaube das Gleiche!

00:28:57: Ich finde es aber eigentlich schade weil... Na klar, das Mentaltraining kommt immer mehr.

00:29:02: Die Gedanken, dass es immer wichtiger wird ist schon da finde ich.

00:29:06: Aber zum Beispiel, ich hätte mir in meiner Sportler-Karriere damals... Wenn ihr da mehr Unterstützung auf dieser Ebene gehabt hättet dann wäre das glaube ich ganz anders gelaufen.

00:29:16: Ich war mit den Themen allen allein und ja, das war gar nicht da was schon da war bei mich in der Jugend ganz früh meine Nachbarin Die war damals ja Mitte-Siebzig.

00:29:32: Die war Kartenlegerin.

00:29:33: Ah, ja?

00:29:35: Und das war eigentlich so mein zweiter Kontaktpunkt mit dem Thema.

00:29:39: und dann ... Ja, ich weiß nicht mehr, was da gerade für Krise in meinem Leben war.

00:29:43: Ich weiß schon wieder, egal!

00:29:44: Auf jeden Fall bin ich zu dahin und die Mama war immer bei der Ärgerin... Dann hat sie halt gesagt, ja, so ist die Situation.

00:29:56: Aber mein Mama angeschaut, hast du dir das gesagt?

00:29:59: Das war halt unser Freundin.

00:30:00: Nein, nein!

00:30:02: Und dann hat sie mir da die Karten geklappt und so und ich war komplett baff.

00:30:06: Weil es einfach total zugetroffen hat.

00:30:08: Ja.

00:30:08: Und ich hab gewusst...das klingt total blöd, ich kann das auch.

00:30:11: Ah!

00:30:12: Ich mir dacht, ich habe einen vollen Draht mit ihr gehabt.

00:30:16: Wir haben total coole Gespräche immer gehabt.

00:30:18: Sie ist auch Skorpion und ich auch.

00:30:19: Es ist ja sehr hoch, aber... Aber ich hab nie den Zugang gefunden Und der ist dann eben erst, nach der ersten Schwangerschaft, ist der Zugang so richtig blummswarrer da.

00:30:36: Also sowieso freigesetzt?

00:30:37: Ja!

00:30:38: Aber

00:30:39: bis dahin war das immer im Hinterkopf.

00:30:43: Im Prinzip geht es da auch, Karten legen ist ja nur eine Art des Auszudrücken.

00:30:48: Ich sitze ja keiner damit seiner Held sehr krugel sondern die sind halt einfach sehr spürige Menschen das sind keine Hexen, sondern die spüren einfach mehr wie andere bzw.

00:30:59: sie lassen es zu.

00:31:00: ich glaube dass jeder die Fähigkeit hat zu spülen aber wir haben da halt wie so ein Schutzfilter mit all unseren gesellschaftlichen Zwängen.

00:31:09: ja

00:31:09: genau total.

00:31:10: es ist halt nichts normales.

00:31:11: es ist nix was sich greifen kann was ich wissenschaftlich erklären kann.

00:31:16: Es gibt mit Sicherheit auch irgendwelche Abläufe im Gehirn die man schon in diese Richtung hernehmen kann für die Interpretation, aber ganz vieles was halt einfach so nicht greifbar ist und wo man so einfach dran glauben muss ja auch.

00:31:30: Ja voll!

00:31:31: Glauben?

00:31:31: Und dann sage ich ja immer... Ich glaube nicht dran, aber es ist halt so.

00:31:36: Also du vertraust im Ganzen?

00:31:38: Ja und das finde ich so spannend weil ich bin eigentlich schon früher ein sehr rationaler Mensch gewesen für mich selber und bei dem Thema war er so ganz glaubend.

00:31:49: Aber es ist so.

00:31:50: Das habe ich so spannend gefunden bei mir selber, dass sie das so benennen.

00:31:56: Aber sag nochmal weil einfach... Weil du so für dich in dir eine Sicherheit dadurch entfunden oder damit empfunden hast?

00:32:02: Nein gar nicht vor dem sondern einfach nur mal Sichtweise.

00:32:05: Ich hab das... Ich spüre ja, es funktioniert und es ist da!

00:32:10: Aber eigentlich wenn ich was rational erklären will dann glaub' ich's nicht, weiß wie man?

00:32:15: Wenn du nach Erklärung sucht.

00:32:17: Ja,

00:32:18: kann ich es nicht glauben.

00:32:19: Spannend!

00:32:20: Wird Studi beschreiben als spirituelle Person?

00:32:24: Ja.

00:32:25: Erklär mal.

00:32:28: Boah, wie ist das wirklich so?

00:32:33: Zuerst die Gegenfrage

00:32:34: würde

00:32:34: Studi eine spirituelle Personen beschreiben.

00:32:43: Also...

00:32:44: Das finde ich ein bisschen witzig.

00:32:46: eigentlich

00:32:47: nie

00:32:50: nie irgendeinen Kontakt gehabt zu irgendwelchen spirituellen Themen.

00:32:54: Kein Räucherstäbchen, nicht mal Yoga!

00:32:57: Ich habe nicht einmal zur Yoga-Zugang gefunden und ich hab aber gemerkt so viele Dinge interessieren mich und ziehen immer mehr meine Aufmerksamkeit ran.

00:33:11: und dann war mein Kumpel bei uns zum Besuch.

00:33:16: Der war eigentlich da weil er uns zur Finanzen bis sie weiterhelfen wollte mit Anlegen und alle möglichen.

00:33:23: Und dann sagt er, ja ich habe so eine Astrologie Ausbildung gemacht und kann halt die Horyskope quasi interpretieren und dann hat er erst das vom Fil interpretiert, dass er sich daneben hat gedacht Halleluja!

00:33:34: Also wirklich eins zu eins komplett so beschrieben.

00:33:38: Und dann hat er Mainz gemacht.

00:33:40: und dann hat der gesagt, aber ich habe einen sehr großen spirituellen Anteil und dass das wächst.

00:33:44: und ich war so... Ich merke es!

00:33:46: Also ich merke, dass jetzt immer mehr wird.

00:33:49: Aber nicht so, ich renne nur mit Räucherstäbchen durch die Wohnung sondern einfach so dieses ...durch diese Wahrnehmung, durch dieses irgendwie schon was Rationales, also nein, das ist falsch, mir wird immer bewusster Erlebnisse, wo ich auch dann quasi sichtbar kriege.

00:34:09: Okay krass so ist es oder das hat jetzt echt so funktioniert wie wie ich mir vielleicht gewünscht vorgestellt habe.

00:34:17: wie auch immer Wo ich so dachte eigentlich glaube wir sind alle spirituell aber Es hat halt so ein krassen Wie sagt man?

00:34:25: So einen Stempel irgendwie gekriegt durch dieses Ja durch dieses ganze spiree.

00:34:31: Ich sag jetzt einfach mal getuelt, das ist vielleicht so ein bisschen gemein.

00:34:33: Aber ich glaube man darf da schon hinschauen was daran ist echt und was daran es halt einfach nur aufgesetzt und diesen Hokus-Pokus vielleicht irgendwie auch übertrieben.

00:34:42: weil ich finde schon auch dass man da aufpassen muss weil man Menschen da wirklich in Richtung ziehen kann die dann vielleicht nicht mehr ganz gesund ist.

00:34:51: Und wenn man dieses gesunde spirituelle im Sinne von ich nehme wahr, ich schaue was da passiert.

00:34:58: Was ich für mich mitnehmen kann wie ich mir die Sachen vielleicht erklären kann oder für mich zusammen puzzle und in diese Richtung gehe dann würde schon sagen dass ich spirituell bin.

00:35:09: es ist ja nur eine Art und Weise das auszudrücken.

00:35:12: oder es ist egal ob du ein räucherstäbchen hin hebst oder wir alle im kreis sitzen mit blumen oder wir uns öle drauf schmieren

00:35:22: Genau,

00:35:22: ja.

00:35:23: Wo wir auf dem Berg gehen und reden... Ja!

00:35:25: Das ist ja alles nur ein Ausdruck.

00:35:27: Und ich bin jetzt vielleicht kein klassischer Yogi mit Dreadlocks- und Jutehosen wie man sich das vorstellt.

00:35:34: Und trotzdem würde mich als voll Yogi bezeichnen.

00:35:38: Aber ich singe nie den Kirt dann was man da singt zum Beispiel.

00:35:42: Das ist zum Beispiel nicht so meins.

00:35:45: Und trotzdem würde ich sagen, ich lebe diese Philosophie schon.

00:35:48: Es ist für mich einfach nur einen Ausdruck.

00:35:52: Ich sage zwar immer für mich Hokus, Bokus und Hexerei nur als Spaß.

00:35:59: Weil ich finde es für mich ist das nichts Negatives.

00:36:01: Es

00:36:01: ist einfach ein Ort.

00:36:02: und weiss ich bin mittlerweile sehr wenig rational auch in meinen Art von Trainings.

00:36:09: Ich arbeite eigentlich nur mehr oder fast nur mehr im Moment gerade im eins zu eins in der Praxis.

00:36:15: schaue was ist da?

00:36:17: woran arbeiten wir heute dran?

00:36:19: Und früher war vielleicht mehr der Trainingsplan relevant und dann ist man so abgegangen.

00:36:24: Und dann war da manchmal die Korrelation zwischen Sportwissenschaften und mir, weil...

00:36:31: ...und einer Wahrnehmung?

00:36:32: Ja ich hab das ja damals noch nicht so benennen können.

00:36:36: Sondern ich habe

00:36:37: halt da

00:36:37: viele Menschen gehabt, die mir Dinge erzählt haben

00:36:40: usw.,

00:36:41: und dann war ich zum Beispiel im Urlaub.

00:36:43: Hast du keine Dokumentation?

00:36:45: Ich kann es dir schon sagen

00:36:46: aber

00:36:47: an dem Tag wäre das dran!

00:36:50: Das kann ja nicht sein, da ist kein Ziel dahinter.

00:36:53: Ja die Frau braucht in dem Moment auch keinen Ziel weil der ist es wirklich egal ob sie in fünfzig Minuten auf der Walda Almis oder in vierzig.

00:37:00: Da geht's gerade um was anderes und da war voll die Korrelation Und da habe ich gemerkt so das ist irgendwie nicht so.

00:37:08: mein Weg hab aber mit all diesen Themen die jetzt voll präsent sind Nur gar nicht so zum tun gehabt.

00:37:14: Und dann war mein ganzer Prozess von den letzten Jahren, das ich ja schon in einigen Folgen ausgeschmückt hab Dann war der ganze Prozess und dann habe ich gemerkt warum es damals so war Warum ich mich immer wohl gefühlt habe weil die andere Art von Arbeit machen will.

00:37:29: eigentlich.

00:37:30: Aber beschreib mal wie du heute arbeitest

00:37:34: Man im eins zu eins mit den Frauen die da offen dafür sind oder die da sind Die kommen zu mir, die sagen mal körperliche Themen oder manchmal auch etwas woran sie mental gerade arbeiten und wir machen dazu körperlichen Übungen.

00:37:48: Oder auch im liegen Gedankenreisen wo man ja über verschiedene Techniken da einfach reingehen und manchmal löst sich was.

00:37:58: Und es ist voll spannend.

00:38:01: Du hast ja schonmal gesagt so aktuell kommen eigentlich so hauptsächlich Frauen zu dir, die eher im gestressteren Sektor irgendwie unterwegs sind oder wo es wirklich auch viel um diese Wahrnehmung, Entspannung das alles dann mal so besichert.

00:38:15: Beziehungsweise einfach die gerade viel um die Ohren haben jetzt gar nicht offensichtlich sie sind in einem Erschöpfungszustand sondern die haben so wenig Zeit für sich selber.

00:38:26: da sind andere Sachen grad viel viel wichtiger und deshalb müssen wir schauen wie man Training unter Anführungszeichen da reinbringen.

00:38:34: was ist für Sie Training?

00:38:35: weil für mich Diese Haltung zu üben ist auch Training.

00:38:43: Ja, also kombiniert ja auch da wieder Körper und Geist?

00:38:47: Genau!

00:38:48: Das ist für mich vielleicht Bewusstseinstraining.

00:38:51: Es ist ja spannend.

00:38:52: Ja total.

00:38:55: Und dieses den Körper dann ja auch wieder mitnehmen weil eben du als Trainerin könntest schon sagen wir ziehen jetzt dieses Programm durch.

00:39:03: aber wenn ich halt den Menschen der da vor mir steht höre sehe merke An dem Punkt sind wir aber heute gar nicht.

00:39:09: Wir machen lieber eine andere Strategie, um dich dann im Gesamten wieder voranzubringen.

00:39:16: Fühlt sich ja für den auch viel, viel ausgeglichener und besser an als wenn der so in seinem Dauertonus irgendwie bleibt oder?

00:39:24: Ja

00:39:24: ich schaue dann schon dass das gewisse Ziel was man haben so durchkommt.

00:39:28: Aber wo ist da Schwerpunkt gerade?

00:39:30: Ja voll cool!

00:39:32: Und es war am Anfang spannend wo wir wieder zurück gingen.

00:39:35: Ich bin nach den Kindern jetzt mehr oder weniger mit dieser Art von Training.

00:39:41: Für mich spannend kommt das auch an.

00:39:44: Und was würdest du sagen?

00:39:45: Das war so spannend, wo dann die ersten Nachrichten kommen sind.

00:39:48: So eine Stunde haben wir gerade gemeinsam gehabt am nächsten Tag die Nachricht so... ...war krass.

00:39:54: ich spür mein Körper grad so anders!

00:39:57: Oder war mir ist irgendwie aufgefallen.

00:40:01: Ich bin halt als erstes eigentlich die krasseste Meldung.

00:40:04: Da haben wir einen gewissen Themen gearbeitet und dann fährt die, ich glaube von Absamm nach.

00:40:11: Wohin fährt man da?

00:40:12: Dauer.

00:40:15: Er redet sich mal Sprachnachricht drauf und sagt krass!

00:40:18: Bibi, mir ist halt das erste Mal aufgefallen wie schön die Natur ist.

00:40:23: Also auch so dieses Spektrum was es noch

00:40:25: dazu

00:40:26: nimmt.

00:40:26: Sie

00:40:27: war total anehmend voll auf Ziel ausgerichtet auf sowas nicht geachtet.

00:40:32: Dann hat die mir die Sprachnachricht drauf gesprochen und das ist vielleicht schwierig, wenn man da nicht dabei war.

00:40:38: aber es war so ein Moment weil ja die Wahrnehmung, die Energie von der Frau sich dadurch schon sehr verändert hatten.

00:40:46: Das war für mich schön zu sehen!

00:40:48: Und ich finde das beschreibt jetzt eigentlich ganz gut.

00:40:50: also diesen Unterschied zur so einer oberflächlichen Dankbarkeit, die man vielleicht oft so mitkriegt oder durch irgendwelche Übungen und macht täglich deine Dankbarkeitsübung wie auch immer, aber tatsächlich dieses eigentliche tiefe Spüren was die da erlebt hat.

00:41:06: Was die Natur so an Schönheit ja zu geben hat und auch ja an Energie dann wieder zurückgibt das ist ja sowas wertvolles und ja wünschenswert dass es in der Nachhaltigkeit dann auch bleibt und vor allem man viele verschiedene Momente irgendwie erlebt indem man das so erkennt.

00:41:24: Ja und ich bin ja selber bei einer Energätik herinnen Und da war ich mal vor zwei Jahren in einem Workshop, wo es um Energiearbeit ging.

00:41:33: Das Kuhle war damals ... Da hat die grad zu mir gesagt bei der Fortbildung, ja oft ist so wenn Menschen einen Heldsraum öffnen dann plötzlich erkennen sie die Schönheit der Natur.

00:41:45: und wirklich de facto am nächsten Tag hat die mir die Nachricht geschickt und ich habe mir gedacht,

00:41:51: krass geil!

00:41:52: Hat funktioniert.

00:41:53: Es war einfach so schön.

00:41:55: Das war halt am Anfang von dem,

00:41:57: wo ich

00:41:57: mit diesen neuen Methoden oder halt meiner anderen Art von Training eigentlich so angefangen habe.

00:42:03: Ja und das Schöne ist ja du gehst dann nicht nach Schema F sondern du machst es ja wirklich ganz sedativ.

00:42:09: Und wenn's nicht passt, dann passts nicht und dann mussest da auch nicht den Platz finden.

00:42:12: Ich glaube das ist immer so dieses Wichtige zu erkennen wann ist angebracht Und wann einfach nicht, also so ein eigenes irgendwie drüberzustülpen.

00:42:21: Sondern wirklich da beim Gegenüber zu bleiben und sich anzuschauen.

00:42:25: Braucht derjenige das jetzt gerade?

00:42:27: Würde es den weiterbringen?

00:42:28: oder stehen wir einem ganz anderen Punkt?

00:42:30: und diese ehrliche Kommunikation die ja dann zwischen den Zahlen passiert ist mega mega wichtig, oder?

00:42:37: Ja, dies hat vor allem mit so einem Thema zu meegekommen.

00:42:39: wenn jetzt jemand kommt mit Inkontinenz...

00:42:42: Ja genau!

00:42:43: Dann kann man schon schauen warum es jetzt nicht weitergeht Warum jetzt die Beckenboden-Probleme immer da sind und einfach nichts passiert, obwohl Training passiert.

00:42:52: Aber sonst muss ich schon einmal beim Training anfangen, man es sich in Muskeln und die müssen halt schon ihren Reiz bekommen.

00:43:00: Kannst du dich an eine Situation erinnern wo das genauso passiert ist dass vielleicht du in deinem Wunsch denken irgendwas übergestülpt hast oder so?

00:43:12: gemacht hast, was jetzt vielleicht gar nicht ... wo der Kunde das gegenüber gar nicht so weit war?

00:43:19: Boah!

00:43:19: Das wäre ich wahrscheinlich dann nicht erfahren haben.

00:43:25: Kann ich da jetzt gar nichts zu sagen?

00:43:27: Weil ich rede ja... Ich lass ja eigentlich meine Kundinnen reden.

00:43:32: Eigentlich rede ich gar nicht zu viel.

00:43:34: Einfach lasse sie reden und ich gebe immer nur so Impulse.

00:43:38: Also ich würde sagen, meine Kundin redet normalerweise aus sehr klärgerter Übung aber so neunzig Prozent und i zehn Prozent.

00:43:45: Weil es ist ja schon alles bei den Kunden da.

00:43:48: Es braucht ja oft nur so ein Anstoß.

00:43:52: Und häufig wird ihr auch schon ganz viel frei wenn man's einfach mal ausspricht und wirklich in Worte fassen kann und wenns mal so einen Platz gibt wo das auch möglich ist.

00:43:59: Ja, es

00:44:00: ist egal ob man's Bewusstseins-Training Energiearbeit oder Mentaltraining nennt.

00:44:06: Oft gibt Menschen einfach an Raum und die lösen sich das selber.

00:44:11: Aber die suchen sich halt oft dann Leute, die von ihrem Sein zu ihnen basten.

00:44:17: Das finde ich immer so wichtig!

00:44:18: Es gibt ja so viele tolle Trainer-Coaches was auch immer... aber man sucht sich ja oft auf die Person aus, die baste.

00:44:25: Das ist doch so faszinierend oder?

00:44:27: Also ich erlebe es total stark und ich habe auch das Gefühl dass sich bei uns in einem gewissen Bereich die Kunden auch verändern und eine brutale Offenheit für dieses Thema haben.

00:44:38: Wenn sie es vielleicht auch noch gar nicht so bewusst haben, aber ich sitze so oft mit Menschen zusammen wo ich mir denke Halleluja!

00:44:43: Also wie feinfühle kann man sein und die dann auch wirklich von sich aus erzählen.

00:44:48: Und ihre Erlebnisse ja viele Situationen dann auch mir mitteilen muss ich sagen Ja also ich weiß das dass das so ist Aber das versteht keiner So und das ist so spannend in diesen Austausch dann zu kommen und so auch darin zu bestärken Dass das eigentlich eine total schöne Eigenschaft ist die man hat.

00:45:06: Du hast es vorher gesagt, ich glaube auch, dass jeder das hat.

00:45:10: Ich glaube, dass wir das alle unterschiedlich einsetzen und dass das genau gut so ist.

00:45:15: Dass es viele gibt die dann noch sensitiver sind dafür und manche, die halt einfach zu verschiedenen Zeitpunkten immer wieder sich leiten lassen und da spricht mir ganz viel von der Intuition und diesem Bauchgefühl wo man nachgeht.

00:45:30: Ja siehst du da ein Gefahr?

00:45:33: Wenn man sich damit zu viel beschäftigt, dass man auf eine Art und Weise zu weich wird,

00:45:45: vielleicht ja vielleicht abrutscht sage ich jetzt mal in so dieses spirituelle Gehabe.

00:45:52: So keine Ahnung es ist alles rosa rot und toll und leicht und licht und man vielleicht auch die Augen verschließt vor tatsächlichen Problemen herausforderungen.

00:46:03: das glaube ich schon weil Ein Weg oder überhauptes Leben ist nicht immer leicht.

00:46:09: Und es geht ja.

00:46:09: Wachstum bedeutet schon auch, ich muss meine Komfortzone verlassen und das braucht ein bisschen Mut da mal durchzugehen.

00:46:16: Das braucht eine Anstrengung dazugehen und schon sich dem immer wieder zu stellen und zu sagen okay ich habe die, ich sehe die Aufgabe jetzt, ich erkenne sie und da spielt ja auch wieder das Bewusstsein mit rein weil Ich kann sie erkennen und ich hab immer die Entscheidungsmöglichkeit zu sagen ich nehme Sie jetzt Ich bin gerade noch nicht so weit, ich gehe jetzt nochmal einen Umweg und trete die Schleife.

00:46:37: Bevor sie beim nächsten Mal wieder da ist und mir dann ganz klar sagt, gehst du jetzt durch oder nicht?

00:46:42: Und das spürt man!

00:46:43: Also ich finde, das spührt man wenn man hat dieses, oh ich muss jetzt einfach tun, ich muss da jetzt einmal durch und dann verändert sich's oder dann wird es leichter im Gegensatz zu... Oh Gott, es fühlt sich so schwer an, ich habe ja wie ein bisschen Angst davor.

00:47:02: Es fühlt sich auch nicht richtig an, dass ich da durchgehe.

00:47:04: Aber ich mach das jetzt weil ich muss es jetzt machen so und in diese Richtung kann man sich natürlich auch durchboxen.

00:47:09: aber da wird man nicht die Leichtigkeit kriegen wie in dem anderen Setting wo man dann merkt, es fordert mich!

00:47:16: Aber das darfst du ja noch.

00:47:17: Das ist ja eher dann gedanklich wenn wir jetzt beim Körper sind.

00:47:21: Jetzt sagt mir meine Wahrnehmung jeden Tag na mein Körper Der will nicht auf den Battscher Kofel radeln.

00:47:30: Da ist viel zu schwach heute nicht.

00:47:32: Am nächsten Tag, woher hat mein Bauchgefühl sagt?

00:47:35: Mein Körper ist noch nicht so weit und das geht halt immer so!

00:47:38: Ja... Was ist dann?

00:47:41: Voll in die Richtung kann es ja wirklich gehen und da kann man sich das auch einreden.

00:47:45: Auf jeden Fall.

00:47:46: Das ist jetzt ein sehr gutes Beispiel.

00:47:51: Mit Sicherheit ist er mal ein bisschen Schweinehund überwinden aber meins nicht auch.

00:47:56: Auch in diesen Situationen weiß man eigentlich, dass man jetzt tun sollte.

00:48:02: Und manch da schaut man dann einfach nicht hin?

00:48:05: Weiß ich nicht.

00:48:06: aber also kann ich mir schon vorstellen...

00:48:10: Es ist ja dann so ein bisschen die Balance zwischen quasi spüren und funktionieren oder?

00:48:19: Ja findest du das leicht in deinem Alltag?

00:48:23: Also ich merke total, dass ich habe noch keinen Rhythmus und ich hab auch noch meinen Weg gefunden für wie ... guter Alltag für mich aus.

00:48:35: Ich merke, dass ich immer wieder meine Erfahrungen sammle!

00:48:38: Ich merken auch, dass sich immer gelassener werde mit Tagen die... wo ich einfach nicht so viel Energie habe oder die halt anders ablaufen als andere Tage.

00:48:46: und da steckt ja auch wieder so meine Bewertung darin oder also meine Vorstellung von Funktionieren zum Beispiel.

00:48:52: Ich funktioniere ja nur weil ich ein Bild hab wie irgendwas ablaufen muss und je mehr ich mich von diesem Bild befreie desto weniger bin ich in diesem Funktionieren-Modus drin, desto mehr schaffe ich es ja zu leben eigentlich jede Stunde.

00:49:07: Immer wieder neu entscheiden was da passiert und deswegen glaube ich also mein riesengroßer Wunsch ist dass ich es irgendwann schaffe das es da keinen Unterschied gibt weil ich so schnell in meiner Wahrnehmung bin, dass ich genau merke wann rutschig denn ins funktionieren?

00:49:25: Weil jetzt gerade möchte Da wieder, ich kann mich bewusst dafür entscheiden.

00:49:31: Ich funktioniere jetzt einfach in diesem Part weil es gerade wichtig ist für meine Kinder und die Firma was auch immer.

00:49:38: Jetzt funktionier' ich mal grade aber ich bin mir bewusst darüber und rutschnet einfach unbewusst in das Rad rein.

00:49:45: Und deswegen glaube ich, dass... Also es wäre so mein Wunsch irgendwann diese Balance genauso zu halten wie es bei dir.

00:49:54: Glaubst du, die gibt's

00:49:55: wirklich?

00:49:56: Ja,

00:49:57: glaub ich!

00:50:00: Wie würdest du sagen, wie würdest Du das beantworten?

00:50:04: Ob ich die Balance habe.

00:50:05: Ich war gerade sicher in einem einige Jahre in einem Selbstoptimierungsprozess und der ist ein bisschen länger gegangen wir wahrscheinlich sein hätte müssen.

00:50:17: Ich glaube nicht dass es unbedingt verweichlichen war aber schon so dass sie sehr emotional war sehr weich.

00:50:26: Ich glaub bei mir auch durch Kinder kriegen so viel heulen, wie ich jetzt muss bei den blödesten Sachen.

00:50:35: Da kommen mir die Tränen.

00:50:38: Das hat mich schon verweichlicht aber ich weiß nicht ob es jetzt ist weil ich Kinder gekriegt habe oder quasi jetzt viel mit Energiearbeit zu tun gehabt habe.

00:50:47: Ich glaube schon da war ich ein bisschen in einem Ding immer auf der Suche nach dem nächsten Fehler, was kann ich optimieren?

00:50:53: Jetzt ist ja auch gerade Social Media mit Persönlichkeitsentwicklung selbst Optimierung die Bücher also ich kenne sie ja alle.

00:51:02: Das war dann schon ein bisschen viel weil irgendwann muss man auch sagen es ist jetzt einmal gut

00:51:07: Ja, bestimmt.

00:51:08: Ja voll!

00:51:08: Es ist gut.

00:51:09: und jetzt bin ich im Leben und funktioniert auch weit mal mit dem was sie haben weil es kommt ja eh wieder die nächste Herausforderung in den Leben und dann geben wir zu mir.

00:51:17: Genau

00:51:17: das wollte ich gerade ansprechen genauso dieses dieser Drang dass man selber etwas optimiert und verbessert.

00:51:24: das sind ja nie die Themen die tatsächlich auch grad dran sind weil das Leben gibt ihr eh die Herausforderungen und die Aufgaben zum lösen die jetzt grade auch einfach anstehen und wo man Genügend Erfahrung vielleicht gesammelt hat, wo man vielleicht auch genügend Ressourcen hat um die jetzt zu lösen und mit denen dann zu arbeiten.

00:51:41: Und ich glaube wenn man diese Offenheit entwickelt ja da einfach so dieser Herausforderung und Zitronen zu nehmen, die er ins Leben so gibt um an den zu wachsen und nicht in die andere Richtung zu rutschen Dann hat man eh so viele Möglichkeiten jeden Tage eigentlich wo man so weiter kommen kann.

00:52:02: Es war ja am Wochenende, da haben wir ja kurz geschrieben, wann wir die Podcastaufnahme machen und dann senden wir ja manchmal auch Sprachnachricht hin und her weil es schneller geht.

00:52:11: Und dann habe ich gesagt, ich bin ja gerade in dem Prozess, ich schaffe es gerade nicht so wirklich abzuschalten, weil ich das Gefühl hab über die Sommermonate jetzt mit Sommerferien, ich krieg grad nichts weiter.

00:52:23: Das ist halt so ein Glaubenssatz von mir oder?

00:52:27: Und du sagst zu dir, das ist jetzt ein gutes Thema für die nächsten zwei-drei Tage zum Angehen.

00:52:31: Aber ganz ehrlich, ich gehe das schon jahrelang an zum Beispiel.

00:52:38: Und es ist ein blinder Fleck, der ist aber kein Blinderfleck, weil ich siehe ihn ja!

00:52:44: Ja, vielleicht siehst du halt das Symptom davon... ...aber vielleicht hast du noch nicht ganz rausgefunden was tatsächlich der blinde Fleck ist?

00:52:52: Manch in der Kindheit, bei Ausflussung?

00:52:53: Nein, einfach nur in der kindheit vielleicht irgendeine Emotion die irgendwie

00:52:59: feststeckt.

00:53:01: Das ist so spannend.

00:53:03: Weißt du, da sind so viele Dinge an denen man ja dann wieder arbeiten könnte.

00:53:06: aber irgendwann denken wir ja ich weiß es jetzt das ist jetzt einfach so ab Mitte September geht eh wieder mehr und man ist dann wieder zufrieden.

00:53:15: Aber das sind so Sachen oder da schwankt man immer zwischen.

00:53:18: Ich spüre mich Nein!

00:53:19: Ich bin gerade nicht zufriedend

00:53:21: Ja voll, aber das ist ja genau so ein Thema wo's um diese Akzeptanz geht.

00:53:25: Und wenn du einfach da dann bewusst dir selber gegenüber bist und du ganz klar sagen kannst okay ich spüre dieser Drang diese Gedanken die sind jetzt viel viel stärker.

00:53:35: Die sind jetzt da, ich akzeptiere sie aber ich bewert sie nicht, die sind weder gut noch schlecht, die ist jetzt da.

00:53:40: vielleicht krieg ich sie nicht ganz beiseite geschoben aber eigentlich habe ich ja die Aussicht dass in paar Wochen das alles wieder anders wird dann gibst du dem Ganzen auch eine Leichtigkeit damit rein wie wenn du dich jetzt in diesen Gedanken festhängen würdest und immer weiter, also uns dir immer mehr Energie raubt weil du denkst ich schaff das nicht.

00:53:57: Ich kann das nicht.

00:53:58: wieso geht es nicht?

00:53:59: Und diese Fragen stellt anstatt einfach nur zu sagen ja es ist jetzt so guck mal was im außen alles jetzt gerade passiert darf jetzt ausser sein.

00:54:09: Gibt's da für die Ergrenze zwischen quasi auf sich hören und sich vor der Herausforderung drücken?

00:54:18: Ja die gibt Und das ist ganz witzig.

00:54:23: Ich erlebt es eigentlich schon viel im Austausch mit den Kunden, weil ich da immer mehr, ich sage jetzt mal konfrontiere und einfach deutlicher anspreche wo vielleicht genau blinde Flecken sind und wo gerade diese Herausforderung liegt.

00:54:41: oder ich stelle da meine Frage oder wie auch immer Man legt sich das dann ja ganz gerne zu Recht, dass es ja alles irgendwie jetzt gar nicht so unbedingt sein muss und dass man vielleicht das Hintertürchen nehmen kann um in die Situation irgendwie so ein bisschen zu erleichtern.

00:54:57: Aber wirklich dann die Bereitschaft diese Herausforderung auch anzunehmen ist schon wirklich dieser Entscheidung die es oft braucht und die viele nicht gehen weil einfach dieser Schritt vielleicht gerade noch größer ist als das ich sage mal Leid was man bisher aktuell Erlebt.

00:55:17: Hat sie jetzt die Frage beantwortet?

00:55:21: Und du sagst dann einfach, die Grenze ist eigentlich die Entscheidungstreffung oder?

00:55:26: Ja und so dieses wirklich diesen vielleicht auch mal den Mut zu finden da durchzugehen.

00:55:31: ich bin mir sicher Also wir werden so lang immer wieder die gleiche Aufgabe irgendwie vor die Füße geworfen kriegen, bis wir hinschauen und sie lösen.

00:55:40: Und ich bin mir auch sicher in den letzten zwei Jahren hätte ich mit Sicherheit bei an manchen Punkten irgendwie schneller vorankommen können wenn ich mich nicht drunter durchgeduckt hätte.

00:55:50: Also mir sind die klar, wenn ich zurückblicke dann weiß ich ganz genau was die Zeiten war wo ich mich einfach drunter durchgedruckt habe.

00:55:56: Weil ich es nicht wollte weil ich es einfach nicht geschafft hab weil irgendwie eine Angst vielleicht noch da war irgendwas aufzugeben ohne ja zu wissen was auf einen wartet.

00:56:05: also das kommt ja da ganz vieles dann irgendwie so rein.

00:56:08: Aber man muss ja bereit sein oder?

00:56:10: Man

00:56:10: muss bereit sein ja total und es ist auch gar nicht für jeden dass es so darum geht ständig irgendwie weiterzuwachsen und etwas zu verändern.

00:56:19: Viele fühlen sich auch einfach wohl mit dem, wo sie sind und was Sie haben.

00:56:22: Und es ist ja völlig in Ordnung und weniger gut oder schlecht.

00:56:27: Und jetzt wenn wir konkret da auf die Arbeit mit Kunden eingehen?

00:56:30: Jetzt bei dir zum Beispiel bei der Ernährungsberatung.

00:56:34: Wo siehst du okay das ist jetzt wirklich ein Ernährungsthema und wo ist es eher emotionales Thema, ein Bewusstseinsthema... Wie erkennst Du das?

00:56:45: Ich glaube viel ist auch so.

00:56:47: dieses Mit welchem Ziel kommen die Menschen schon mal?

00:56:53: Wenn jetzt jemand kommt und ganz klar sagt ich fühle mich total wohl mit meiner Ernährung.

00:56:57: Ich habe einen guten Rhythmus, ich bin gesundheitlich fit das passt alles.

00:57:04: Und wir schauen jetzt vielleicht ob man durch den also in Kombination mit dem Trainingsprozess irgendwas noch anpassen können.

00:57:11: Dann weiß ich wir schauen wirklich einfach auf die Ernährungen und gucken dass das Training unterstützt wird vielleicht ein paar Anpassungen.

00:57:19: Dann ist man da sehr fachlich unterwegs eigentlich, ganz häufig merke ich es schon... Also oft merke das wenn ich die Menschen sehe dann weiß ich schon okay jetzt schenke ich dem Ganzen mal bisschen mehr Platz und häufig wie du aussagst ich muss oft gar nicht viele Fragen stellen und dann sprudelt plötzlich los.

00:57:38: Manche sind brutal im Kopf und haben dann schon ihren Ablauf was sie jetzt alles sagen wollen und was ihnen auffällt im Alltag aktiv und gezielt nochmal danach, so beschreib dich mal als Person.

00:57:52: Und spätestens dann geht es irgendwie los.

00:57:56: Und manchmal ist auch so spannend wie du aussagst, manchmal sag ich aber einfach gar nix und ich kriege danach das Feedback.

00:58:01: so allein wenn ich bei dir bin, dann fühlt sich schon an als würde sich irgendwas auflösen.

00:58:09: Das ist ja so dieses Spannende weil häufig braucht er nicht so viel Input von mir sondern einfach nur die Möglichkeit, irgendwas loszuwerden.

00:58:20: Ja auch das zuhören oder?

00:58:22: Und Impulse setzen!

00:58:24: Ja und schon auch viel so.

00:58:26: das erkennen... weiß nicht.

00:58:29: also ich merke schon für mich dass ich brutal noch meinem Gefühl gehe und es gibt Situationen wo ich schon das Gefühl hatte der oder die weißtes wir kriegen sie jetzt über die Sprache nicht raus aber innerlich Der braucht jetzt keine Antwort oder sie braucht keine Antwort.

00:58:50: Setze ich jetzt einfach mal hin, wir machen kurz das Licht aus und jetzt fühle einfach mal in dich rein und dann stelle ich mich vielleicht noch dahinter und tue nichts und lass den Menschen einfach nur Mensch sein und dann kohl an die Tränen oder wie auch immer und plötzlich so ja es ist so klar dass um das und das und da nähe ich mir so wow das ist ja so krass welche Kraft wir eigentlich selber haben und für mich ist es immer nur ein Impuls.

00:59:14: Ich probiere es aus.

00:59:14: Es kann noch mal sein, dass jemand sagt Kann ich nichts damit anfangen?

00:59:17: Hat mir auch schon und dann

00:59:19: hat das das auch schön

00:59:21: in dem Setting jetzt nicht.

00:59:22: also Da vertraue ich schon echt stark darauf.

00:59:26: oder manchmal Kommt mir dann wie so ein Bild und dann versuche ich halt so ein bild zu beschreiben Und dann ist so plötzlich so ach krass Ja das macht so viel Sinn für mich.

00:59:36: Jetzt verstehe ich's und Das kann man nicht planen irgendwie vorher kann man Und es hält sich dann auch so ein bisschen die Waage.

00:59:49: Häufig kennen sich die Menschen schon brutal gut aus, was Ernährung angeht und ebenso das, was dahinter ist, ist oft noch eine Blockade, dass der Körper einfach nicht frei sein kann, dass er nicht Gewicht verlieren kann, das er nicht Leistungen bringen kann wie auch immer weil eigentlich das was am Teller liegt schon relativ gut ist und man mit kleinen Anpassungen schon super weit kommt Wenn man es dann schafft, das extra noch mal mitzugeben.

01:00:19: Das

01:00:19: ist ja oft so schwierig oder?

01:00:22: Also Ernährung, das ist ja ein heftiges Thema!

01:00:26: Weil dann diesen letzten Ballast noch loszuwerden, dass ist ja die älgste Arbeit.

01:00:31: Ja voll und das verändert sich für mich schon total.

01:00:34: also ich merke, ich gehe immer mehr weg aus dieser fachlichen Tiefe und eben in diesem Austausch mit den Menschen Vielleicht manchmal ein Spiegel hinhalten, vielleicht mal eine unangenehme Frage fragen und das ist mir auch schon passiert.

01:00:47: Ich bin seit elf Jahren in der Psychotherapie.

01:00:50: noch nie hat mir jemand so Fragen stellt woher kommt es?

01:00:54: Das liegt für mich auf der Hand.

01:00:56: Und das sind ja die spannenden Sachen, wo ich merke da möchte ich auch weiter gehen und wie das am Ende aussieht keine Ahnung.

01:01:05: aber so gefühlt mit jeder Begegnung übt man da ja auch.

01:01:10: Ja voll!

01:01:12: Genau.

01:01:12: Spannend, im Prinzip ist eigentlich Energiearbeit kein Glaubensding sondern es ist einfach ein Werkzeug für uns oder?

01:01:20: Kann man zusammenfassen... Würde ich genau so beschreiben.

01:01:22: ja Ich glaube irgendwie, dass jeder irgendwo einen gewissen Glauben hat und der kann ja ganz unterschiedlich aussehen.

01:01:32: Aber was ich einfach so merke ist dieses Es bringt nichts weg zu schauen wenn ich Dinge ganz klar irgendwie fühle Und ja, vielleicht nicht ganz erklären kann aber ich fühle es und so auch ein bisschen als Motivation dem Ganzen einfach nachzugehen.

01:01:50: Aber wenn man selber für sich spürt oder im Alltag vielleicht nur seiner Intuition wieder stärker zu vertrauen, dem dann auch nachzugeht.

01:02:00: Ja das geht eigentlich darum bewusst mit seiner Energie umzugehen?

01:02:05: Genau!

01:02:07: Mit seiner Energie mit dem was so mitkommt von anderen

01:02:11: Das Ego per Seite schiebt.

01:02:13: Ja, genau!

01:02:14: Nee und ich finde es schon nur so ein großer Punkt wo echt viel Aufmerksamkeit irgendwie drauf fallen darf.

01:02:22: Es stellt ja auch irgendwo wieder dann den Menschen in Mittelpunkt und das ist ganz wesentlicher.

01:02:26: Ja voll, damit schließt man glaube ich ab.

01:02:29: Auf jeden Fall vielen Dank was sehr interessant.

01:02:31: Danke für diese Folge, danke fürs

01:02:34: Zuhören!

01:02:35: Bis

01:02:36: bald!

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